Nachdem wir uns von Paul, Oey und der ganzen Familie verabschiedet hatten, gingen wir ueber einen Umweg ueber Sukothai zurueck nach Bangkok. Dort trafen wir dann Laura & Simona. Simona ist eine Studienkollegin von Laura. Zu viert machten wir uns auf den Weg nach Kambodscha.
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| Eingang zu Ankor Thom |
Unsere erste Station war Siem Reap. Diese Stadt liegt direkt neben Ankor. Dies ist ein weitlaeufiges Gebiet, welches vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches war. Am ersten Tag mieteten wir Mountainbikes und machten uns auf den Weg zum beruehmten Ankor Wat. Dies ist eine riesige Thempelanlage aus dem 10. Jahrhundert und noch sehr gut erhalten. Der Eingang fuehrt ueber einen Damm. Die ganze Anlage ist umgeben von Wasser. Im Inneren kann man die Baukunst bewundern. Die Gebaeude sind aus grossen Sandsteinen zusammengebaut. Ueberall sind die Waende und Saeulen kunstvoll verziert. Ankor Wat ist uebrigens auch auf der Flagge von Kambodscha zu sehen. Den Sonnenuntergang genossen wir auf einem anderen Tempelberg nicht weit von Ankor Wat entfernt. Am Abend gab es in der Jasmine Loge noch eine Ueberaschung. Laura & Mike aus London sind angereist. Das Paerchen, welches wir in Goa kennengelernt haben und mit denen wir zusammen in Kerala mit einem Hausboot durch die Backwaters zogen. Welch ein Zufall!
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| Ankor Wat |
So waren wir am naechsten Tag zu sechst mit den Mountainbikes unterwegs. Wir besuchten Ankor Thom, die grosse Hauptstadt. Der Eingang in die Stadt bildet eine Bruecke die von Riesen bewacht wird. Am Eingang steht das Tor, in dem man sehr gut noch ein riesen Gesicht erkennen kann. Ist man im Inneren der Stadtmauer, radelt man gut noch 1-2 Kilometer bis ins Zentrum durch einen schoenen Wald. Das Zentrum bildet Bayon. Diese unwirklich erscheinende Anlage besteht aus vielen Tuermen und grossen Gesichtern. Man kann mehrere Ebenen betreten. Die Unterste ist ein wirkliches Labyrint aus Mauern, Saeulen und Raeumen. Dort trifft man fast keine Besucher an. Geht man dann ueber eine steile Treppe einen Stock hinauf ist man auf Augenhoehe mit den riesigen Gesichtern, die einem aus Stein gehauen anlaecheln. Gleich hinter Bayon ist der Tempelberg Baphuon. Dieser ist pyramidenfoermig angelegt. Leider hat die Statik den architektonischen Anforderungen der Khmer nicht standgehalten und ist zusammengestuerzt. Troztem ist die Anlage 24 Meter hoch und man hat einen schoenen Ausblick von dort oben. Danach brauchten wir eine Staerkung. Das beste und erfrischenste Getraenk ist eine frische Kokusnuss. Danach ging es weiter zur Elefanten-Terasse. Den Namen traegt sie, weil sie von unzaeligen in Stein geschlagenen Elefanten getragen wird. Dahinter befindet sich der Tempel Phimeanakas. Auf allen vier Seiten fuehrt eine steile Treppe auf die12 Meter hohe Tempelpyramide. Ihr seht, hier gibt es viel zu sehen. Und an diesen zwei Tagen haben wir erst einen Bruchteil von Ankor bewundert.
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| Girls feeding hungry fish |
Nach zwei Tagen auf dem Bike brauchten wir einen Tag zur Entspannung. Anita & Simona goennten sich eine 4-Hand Massage. Wobei ich mir eine MassoerIn mit vier Haenden schwer vorstellen kann, soll es sehr gut gewesen sein. Lustiger war es aber, unsere Stinkefuesse in ein Fischspa zu stecken. Die Fische fressen dann die tote (manchmal auch halbtote) Haut von den Fuessen. Dazu bekommt man noch ein kuehles Bier (oder ein Cola). Wir hatten einen riesen Spass, da dies kitzelt wie bloed. Eine Familie von Norwegen fand auch Gefallen daran. Sie steckten (zwangen) kurzerhand die Kids in den Fishpool und genossen daneben die "Freibiere". Das ging so lange gut, bis der Aelteste von ihnen das Schild entdeckte "free Coke". Der Vater quitierte die Entdeckung der Jungen mit einem wohltuhenden Ruelpser. Ich dachte nur, zum Glueck haben die nur 3 Kinder.
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| Ta Prohm |

Am naechsten Tag zogen wir nur zu viert los. Laura & Simona sind schon weiter nach Phnom Penh gefahren. Wir werden sie dann in ein paar Tagen dort wieder treffen. Diesmal nahmen wir ein Tuk-Tuk. Mike & Laura hatten von einem anderen Reisenden eine Nummer fuer einen guten Fahrer bekommen. Sein Nahme ist Ramo und er faehrt uns zu den Ruinen welche etwas weiter enfernt sind. Ein Highlight war sicher Ta Prohm. Diese weitlaufige Tempelanlage besticht neben dem schoenen Khmer Baustil vorallem durch die Natur. Riesige alte Baeume ueberwucherten mit den Jahren die Mauern. Die Wurzeln sehen aus wie weicher Wachs, welcher ueber den Tempel gegossen wurde. Welch ein Anblick! Danach ging es weiter nach Kreah Khan. Auch diese Anlage ist sehr gross und von Baeumen ueberwachsen. Das ganze ist ziemlich surreal. Den Sonnenuntergang genossen wir bei den Ruinen von Pre Rap, einem weiteren schoenen Tempelberg. Am naechsten Tag fuhren wir mit Ramo zum zwei Stunden entfernten Beng Mealea Tempel. Die lange Fahrt war ziemlich gemuetlich und die Landschaft aeusserst reizvoll. Wir fuhren vorbei an schoenen Doerfern und Feldern. Beng Mealea hat uns dann wirklich umgehauen. Um die Anlage anzuschauen, klettert man einfach ueber die zerfallenen Mauern und schluepft durch kleine Loecher ins Innere. Die ganze Anlage ist von Baeumen ueberwachsen und total magisch. Am Schluss umrundeten wir noch die Anlage und beobachteten Kinder, wie sie hoch in den Baeumen Nuesse sammelten. Danach fuhren wir weiter zu einem Fischerdorf. Ramo fuhr uns zu einer Stelle, an der man auf ein Boot wechselte. Unser Kapitaen, ein 15 Jahre alter Junge, hatte das Boot voll im Griff und manoevrierte uns gekonnt durch das Dorf. Das ganze sieht eher aus wie eine Filmkulisse. Aber die Leute leben und arbeiten wirklich dort. Die Haeuser stehen auf ca. 4-5 Meter hohen Stelzen. Will man von einem Haus zum naechsten, muss man das Boot nehmen. Die Leute kochen, schweissen oder schlafen auf den Booten. Waehrend der Regenzeit muss hier der Wasserspiegel extrem ansteigen. Die Fahrt durch das Dorf war schon sehr spannend.
Am Abend mussten wir uns dann leider von Laura & Mike verabschieden. Sie fuhren weiter in Richtung Bangkok, wo sie schon bald den Heimflug antreten. Wir nahmen den Bus nach Phnom Penh, die Hauptstadt von Kambodscha, wo wir wieder auf Laura & Simona trafen.
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| Bayon |
Passt auf, dass ihr nicht religiös werdet mit den vielen Tempeln !
AntwortenLöschenKönnt ihr mir solche Putzfische mitbringen, das wäre sicher ideal und wahrscheinlich könnte man damit eine Marktlücke füllen. Pedicure mit Bio-Putzfischen gegen Hornhaut und Hühneraugen!
Gruss Monika
Anita, mit diner hütfarb gsehsch näbs der laura üs wie en iheimischi!
AntwortenLöschenLg Dominique