Nach Melaka sind wir fuer 3 Tage nach Singapur gereist. Obwohl Singapur nur ein kleiner Stadt-Staat ist, merkt man schon an der Grenze, dass hier der Hase etwas anders laeuft. Alles ist blitzeblank und sauber geregelt. Wir kamen mit dem Bus von Melaka und mussten 2 mal aussteigen fuer die Passkontrolle und Formalitaeten. Waehrend der Busfahrt lernten wir Eileen kennen. Sie kommt aus Genf und reist alleine durch Malaysia und Singapur. Sie arbeitet als freie Journalistin, macht Filme und noch ein paar andere Sachen. Wir fuhren dann zusammen mit einem Taxi zum Raffels Hotel, wo sie noch ein paar Reisetaschen deponiert hat. So kamen wir in den Genuss die Lobbie des Raffels Hotel zu bewundern. Das Hotel wurde 1887 im Konolialstil errichtet. Danach fuhren wir weiter zum Swissotel. Dort hat Eileen ein Zimmer reserviert. Wir verabredeten uns am naechsten Tag in der New Asia Bar. Diese Bar liegt im 70. Stock des Hotels und man hat eine unglaubliche Sicht ueber die Stadt. Wir liefen mit unseren Rucksaecken in das weniger noble River-City-Inn. Wir hatten dort 2 Betten in einem Schlafsaal mit 14 Betten reserviert. Das kostete pro Person 20 Franken. Das Guesthouse befand sich im 4 Stock. Es war absolut sauber, perfekt durchorganisiert und war dazu noch gemuetlich. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, spazierten wir entlang einer schoenen Promenade. Dort gab es vor allem Chinesische Restaurants, welche allerlei noch lebende Meerestieren in Aquarien anboten. Wir entschlossen uns dann doch fuer eine Pizza und ein Bier. Die Pizza kostete ca. 20 Franken und das Bier war auch nicht gerade billig. Jedoch war das Ambiente war einmalig. Hinter uns die Skyline, vorne ein Kanal und dahinter schone Haeuser im Konolialstil.
Am naechsten Tag besuchten wir den Zoo von Singapur. Es war gar nicht so einfach mit dem ÖV dort hin zu gelangen. Der Zoo ist wunderschoen. Als erstes begruessen einem kleine Affen, die sich frei in den Baeumen bewegen. Auch Orang Utans bewegen sich praktisch frei im Zoo. Die Gehege sind alle wunderschoen und modern angelegt. Man hat meistens das Gefuehl die Tiere koennten doch jeder Zeit ausbrechen. So verging die Zeit wie im Fluge und wir spazierten den ganzen Tag durch die schoene Anlage. Zurueck im Zentrum liefen wir noch ein bischen durch das Quartier Little India. Die Sauberkeit hier war aber dann doch etwas hoeher als im richtigen Indien :-)
Am Abend gingen wir wie abgemacht in die New Asia Bar. Zuerst hatten wir Zweifel, ob sie uns wirklich hinein lassen denn wir fanden keine Abendgarderobe in unseren Rucksaecken. Mit Flip Flops und T-Shirt kamen wir im 70 Stock an, wo Eileen schon auf uns wartete. Wir bekamen den besten Tisch gleich am Fenster, weil Eileen im Hotel ein Zimmer hatte. Die anderen Gaeste werden meistens auf die hinteren Plaetze verwiesen. Anita und Eileen bestellten einen "Singapore Sling". So nennt sich der Kultdrink, der 1915 in der Long Bar des Raffles Hotels vom Barkeeper Ngiam Boon erfunden wurde. Ich nahm ein Bier. Wir quatschten ueber ihre Filme. Sie erzaehlte uns, dass sie gerade eine positive Rueckmeldung von einer Wettbewerbsjury erhalten hat. Ihr neuer Film heisst "He Was a Giant With Brown Eyes". Schaut doch mal auf der gleichnamigen Facebook Seite vorbei. Danach schlenderten wir noch durch Marina Bay. Hier stehen mehrere verblueffende Gebaeude: das ArtScience Museum, das Marina Bay Sands (3 Wolkenkratzer mit Schiff auf Daechern), Esplanade (Theater) usw.
Am naechsten Tag gingen wir in den Botanischen Garten. Wir schlenderten durch den Orchideengarten, viele Palmen, Ginger Gaerten und wundervolle Seen. Anschliessend besuchten wir das ArtScience Museum, welches sich in einem der spektakulaersten Gebaeude in Singapur befindet. Das Museum thematisiert die Schmelzpunkte zwischen Wissenschaft und Kunst. Das stellten wir uns sehr spannend vor, aber wir wurden ziemlich enttaeuscht, weil immer die gleichen Beispiele beschrieben wurden. Dennoch war es interessant, das Innere dieses Gebaeudes zu sehen. Nach dem Museumsbesuch konnten wir noch eine spektakulaere Laserlichtshow am Marina Bay sehen. Die Projektionsflaeche hierfuer waren Fontaenen. Anschliessend liefen wir ins Chinatown. Dort hatten wir das Glueck einem chinesischen Loewentanzwettbewerb beizuwohnen. Die akrobatischen Kuenste dieser Maenner waren unglaublich. Danach liefen wir noch durch den Nachtmarkt und machten uns dann schon langsam auf den Weg zum Guesthouse. Wir holten dort unsere Rucksaecke und nahmen dann den Nachtbus zurueck nach Kuala Lumpur.
... Singapur tent wie d'Schwiz wägu süber und tiir... nur in warm und mit meh hochhisscher.
AntwortenLöschenLg Dominique
Der Tiger isch sicher dum Litchi verwandt.
AntwortenLöschenMartina