Nach dem schwuelen Singapur zog es uns in die Cameron Highlands. Dies ist ein Hochland, das auf ca. 1500 Meter liegt. Es hat viele Teeplantagen, umgeben von Urwald. Wir lernten bei einem Tagesausflug Michel und Ale aus Winterthur kennen. Wir fuhren entlang von wunderschoen gruenen Teeplantagen, die sich ueber die Huegel erstrecken. Danach besuchten wir die BOH TEA Factory. Das Besucherrestaurant ist sehr modern und hat eine schoene Panorama Terasse ueber den Teeplantagen. Jedoch die "Fuehrung" durch die Fabrik war sehr mickrig. Danach spazierten wir zum hoechsten Punkt der Cameron Highlands. Dort hat es einen Aussichtsturm. Leider waren wir total in Nebel gehuellt. Dies machte aber der kurze Jungle Treck umso stimmungsvoller. Wir sahen fleischfressende Pflanzen, einen Strauch mit welchem man Tiger Balsam herstellt und noch weitere interessante Pflanzen. Zum Schluss besuchten wir noch eine Erdbeer Farm. Die Cameron Higlands sind auch beruehmt fuer ihre Erdbeeren. Als wir durch die Erdbeerplantage liefen, kamen wir leider mit einem leeren Koerbchen zurueck. Ich fand gerade mal eine einigermassen rote Erdbeere und die verschwand in mienem Mund. Der Rest war gruen oder weiss. Sehr schade, wir hatten uns so auf frische suesse Erdbeeren gefreut.
Zurueck bei der Kreuzung entdeckten wir weiter hinten noch einen weiteren Weg, jedoch ohne Wegweiser. Wir studierten nochmals die unterschiedlichen Karten. Ploetzlich war mir klar, wo wir waren. Dieser Weg ohne Wegweiser muss der richtige sein. Und laut Karte muss dort nach ca. 300-500 Meter die naechsten Verzweigung kommen. Wir liefen zusammen dem Trail nach und nach einer Weile kamen wir tatsaechlich zur richtigen Kreuzung. Der Weg fuer die Hollaender fuehrt zum "Gunung Beremban" und der Weg fuer uns fuehrt zum Tempel. Wir verabschiedeten uns und wuenschten uns gegenseitig viel Glueck. Jetzt befanden wir uns wie geplant auf dem Trail No3. Wir folgten dem Weg durch den dichten Dschungel und waren voller Zuversicht. Nach einer Weile kamen wir wie vorgesehen zum naechsten Verzweiger. Jetzt folgten wir dem Trail No2 zum Tempel. Wir dachten schon, dass wir es bald geschafft haetten, als der Weg steil anstieg. Danach ging es wieder steil hinunter. Der Weg wurde immer wie abenteuerlicher. Kaum sind wir unten angekommen, fuehrt der Weg wieder steil hinauf. Wir mussten uns an den Aesten festhalten, damit wir nicht auf dem rutschigen Waldboden landen. Und wieder steil hinunter. Eine Schneise mitten durch den Urwald mit Baeumen kreuz und quer ueber dem Weg. Wir hielten uns an Lianen fest und fuehlten uns wie Tarzan und Jane. Langsam liessen die Kraefte nach. Der Weg wollte und wollte kein Ende nehmen. Manchmal dachten wir, dass wir uns verlaufen haetten - das kann doch kein Wanderweg sein!?! Noch nie haben wir einen so scheiss Weg gehabt! Irgendwann spuckte uns der Dschungel dann vor dem Tempel aus. Wir hatten gar nicht mehr so Lust auf Tempel, eher auf Bier!
Am naechsten Tag nahmen wir zusammen mit Michele und Ale den Bus nach Penang. Penang liegt im Norden von Malaysia am Meer. Von dort wollten wir unsere Weiterreise nach Thailand organisieren. Wir hatten mehrere Moeglichkeiten. Urspruenglich wollten wir von Penang mit dem Boot zur Insel Langkawi fahren und dort mit dem Boot nach Thailand z.B. nach Ko Lipe uebersetzen. Das Problem war ein wenig das Visum. Thailand hat da etwas komische Regeln. Reist man mit dem Flugzeug nach Thailand, bekommt man bei der Einreise ein 30 Tage Visum. Reist man jedoch ueber Land ein (Bus oder Schiff) bekommt man an der Grenze nur ein 15 Tage Visum. Deshalb ueberlegten wir uns, ob es vielleicht ein billiges Flugzeug gibt, das uns zu den Andaman Inseln (Thailand) fliegt. Letztlich entschieden wird uns, mit einem Minibus von Penang direkt nach Ko Lanta zu reisen und nach 15 Tagen einen "Visa run" zu machen (irgendwo schnell ueber die Grenze und wieder zurueck). In Penang hatten wir ein sehr guenstiges Zimmer, jedoch hatte es kein Fenster und kein eigenes WC und die Waende waren so duenn, dass man in der Nacht immer das Gefuehl hatte, die Nachbaren stuerzen jeden Moment durch die Wand.
Der Stadtteil Georgetown, in dem wir wohnten, war aber sehr schoen. Er gehoert zum UNESCO Weltkulturerbe. Es gibt schoene Tempel, wunderschoene Kolonialgebaeude und ganz viele Shophouses mit interessanten Kaufgegenstaenden. Dort sehen wir beispielsweise Raeucherstaebchen, die zirka einen Meter gross sind. Es gibt auch ueberall spannende Antiquitaetenlaeden und allerhand Reparaturshops fuer alles. So, nun freuen wir uns aber auf Thailand und ein wenig Strandzeit.
Appa dene Malaysier mal ga zeigu wiemu en Wanderwäg richtig signalisiert!! Und Tobi: wenn scho nur eis Ärdbeer gfinnisch im ganzu Fäld, hesch das nit der Anita wellu gä? Wie ungentlemenlike!
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Dominique
fer räbe z,schnidu is hitu mit unner 0 grat doch fascht z,chalt so häni zit d.niwschtu reisebarichta z,läsu finnu schi immer spannund und guöt hoffendlich gsent de ischi räbe im summer oi so gipflegt us wie die tee plantache mit der anita. mit ewe erfahrige sicher'
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